E-Mail-Marketing richtig nutzen

E-Mails werden im Rahmen der Kundenkommunikation sehr häufig genutzt. Gerade aus diesem Grund ist das E-Mail-Marketing eine ausgezeichnete Möglichkeit, direkten Kontakt zu Ihren Kunden oder neuen Interessenten herzustellen.

E-Mail-Marketing bezeichnet dabei die Erstellung von Werbebotschaften und Informationen (zum Beispiel einem Newsletter) und deren Versand an bestimmte Empfänger. Das gelingt jedoch nur, wenn Sie diese Online Marketing Maßnahme richtig nutzen.

Eine Internetagentur kann Ihnen dabei helfen, professionelle E-Mails zu verfassen. Zudem kennen sich Mitarbeiter auch im Hinblick auf die rechtlichen Gegebenheiten sehr gut aus.

Sprechen Sie Ihre Zielgruppe direkt an

Der professionelle Einsatz von E-Mails ermöglicht es Unternehmen, direkt mit Kunden zu kommunizieren. Ein großer Vorteil des E-Mail-Marketings ist, dass Sie Ihre Zielgruppe persönlich ansprechen. Sie gewinnen neue Kunden durch Newsletter und Ähnliches und binden bereits bestehende Kunden an sich.

E-Mail-Marketing besitzt zahlreiche Vorteile. Sie versenden Informationen kostengünstig und schnell an viele Nutzer. Durch unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten und die individuelle Anpassung Ihrer Mails nimmt das E-Mail-Marketing eine wichtige Rolle innerhalb des Online-Marketings ein. Statistiken zeigen, dass 82 Prozent der Kunden E-Mails von Unternehmen öffnen. Verschenken Sie dieses Potenzial nicht!

Schreibmaschine

Erst planen, dann senden

Wie jede Online-Marketingmaßnahme bedarf es auch beim E-Mail-Marketing einer ausführlichen Planung. Bevor Sie die Möglichkeiten von E-Mail-Marketing einsetzen können, benötigen Sie zielgruppengerechte Adressaten mit folgenden Informationen: Anrede, Vor- und Nachname sowie natürlich die E-Mail-Adresse. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten.

  • Die Einfachste besteht darin, einen "Newsletter"-Button direkt auf der Webseite zu platzieren. Mit dessen Hilfe können sich interessierte Nutzer selbst für den Newsletter anmelden.
  • Eine andere beliebte Methode ist die Squeeze-Page, welche zur Adressgenerierung (Lead-Gewinnung) dient. Auf dieser Webseite befinden sich meist Informationen zu einem interessanten Thema sowie ein Formular, mit dem die Nutzer weitere Infos in Form von Broschüren, E-Books, Flyer, Videos etc. kostenlos anfordern können. Wer mehr über das Thema erfahren will, muss also seine Kontaktdaten übermitteln.

Technische Hindernisse bei Ihren Empfängern müssen Sie ebenfalls einplanen. Nicht jeder besitzt die neuesten Programme und bekommt E-Mails mit ausgefallenem Design korrekt angezeigt.

Rechtlich auf der sicheren Seite

Werbe-E-Mails sind ohne vorheriges Einverständnis des Empfängers nicht zulässig. Ausnahmen gibt es nur, wenn bereits eine Geschäftsbeziehung besteht (§7 UWG). In der Praxis haben sich zwei Verfahren durchgesetzt, um das Einverständnis zu erlangen:
das Opt-in- und das Opt-out-Verfahren.

  • Beim Opt-in-Verfahren erklären Nutzer Ihr Einverständnis, indem Sie an einer bestimmten Stelle der Webseite ein Kreuz setzen.
  • Beim Opt-out gibt es eine automatische Einverständniserklärung. Sie gilt so lange, bis der Kunde von seinem Widerspruchsrecht Gebrauch macht.

Damit Sie beim E-Mail-Marketing keine rechtlichen Fehler machen, haben wir hier für Sie eine Newsletter-Checkliste erstellt. Diese zeigt übersichtlich, worauf Sie unbedingt achten müssen, wenn Sie Ihren Kunden einen Newsletter anbieten möchten.

Rettungsring in rechtlichen Fragen

Der erste Eindruck zählt

Schaffen Sie Vertrauen! Sprechen Sie Ihre Interessenten persönlich an. Dies erweckt Aufmerksamkeit und Ihr Unternehmen wird wahrgenommen. Strukturieren Sie Ihren Text übersichtlich und vermitteln Sie, worum es geht.

In privaten E-Mails vernachlässigt man den sprachlichen Aspekt häufig. Beim E-Mail-Marketing ist dieser jedoch entscheidend: Schreiben Sie in der Sprache Ihrer Zielgruppe und formulieren Sie aussagekräftige Betreffzeilen und Überschriften.

Untersuchungen zur E-Mail-Betreffzeile belegen:

  • 33 Prozent der E-Mail-Empfänger öffneten eine Mail allein deshalb, weil sie die Betreffzeile ansprechend fanden.
  • Betreff-Zeilen mit weniger als 10 Zeichen wurden von 58 Prozent der User geöffnet.
  • Eine personalisierte Ansprache erhöhte die Öffnungswahrscheinlichkeit um 22 Prozent.
  • 64 Prozent der Befragten gab an, eine Mail aufgrund der Betreff-Zeile zu öffnen.

Bieten Sie daher Ihren Interessenten und Kunden einen persönlichen Vorteil, damit deren Interesse geweckt ist. Verbraucher nehmen Newsletter und Ähnliches nur an, wenn sie einen persönlichen Nutzen daraus ziehen können.

B2B E-Mail-Marketing – Andere Zielgruppe,
andere Ansprache

Das E-Mail-Marketing für den B2B-Bereich unterscheidet sich in einigen Punkten gravierend vom B2C-Marketing. Das liegt vor allem daran, dass Sie eine gänzlich andere Zielgruppe ansprechen, mit anderen Erwartungen und Handlungsmustern. Während Sie mit emotionalem E-Mail-Marketing im B2C-Bereich oft sehr gute Erfolge erzielen, zeigt diese Taktik im B2B kaum Erfolge. Ihre Business-Kunden entscheiden nicht aus einem Bauchgefühl heraus. Käufe sind hier häufig mit langen, gut durchdachten Entscheidungswegen verbunden.

Wichtig ist daher, dass Sie objektive, sachliche Informationen liefern, die Ihr Produkt oder die Dienstleistung genau auf den Punkt bringen. Halten Sie sich an diese Regel, können Sie durch E-Mail-Marketing im B2B schnell und effektiv Kunden an sich binden. Das geht ebenfalls aus Analysen hervor, die den B2B-Bereich betrachten:

  • 72 Prozent der B2B-Kunden sind dazu bereit, nützliche E-Mail-Inhalte zu teilen.
  • 40 Prozent der B2B-Marketeers bescheinigen den Leads aus E-Mail-Marketing hohe Qualität.

Ihre Konkurrenz schläft nicht

In aktuellen Studien zum E-Mail-Marketing stechen zwei Aspekte besonders hervor - einerseits schlägt E-Mail-Marketing einen rasanten Wachstumskurs ein, andererseits nutzen die meisten Unternehmen bisher nur einen kleinen Teil des Potentials:

  • Die Budgets für E-Mail-Marketing wachsen jährlich um etwa 10 Prozent.
  • 56 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, E-Mail-Marketing in den kommenden Jahren auszuweiten.
  • 2012 erreichte der Umsatz für E-Mail-Marketing die Marke von 156 Millionen US-Dollar (ca. 119 Millionen Euro).
  • Fast 40 Prozent der Marketeers haben keine Strategie für mobile E-Mails und das, obwohl 64 Prozent der Entscheidungsträger ihre Mails auf mobilen Geräten lesen.

Prognosen für 2016 sagen voraus, dass etwa 4,6 Milliarden E-Mail-Accounts existieren werden, im Jahr 2019 soll die Zahl auf 5,6 Milliarden wachsen – eine enorme Steigerung an potenziellen Kunden, die Sie per E-Mail-Marketing erreichen können.